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Landesmeisterschaften in Konstanz 2007 Der Herbstkrimi der Biberacher Fahnenschwinger mit Open End Nach intensiver Vorbereitung seit "nach de Schütza", fast täglichem Training an allen erdenklichen Plätzen und einer Generalprobe in Sulmingen auf Tanjas Hochzeit, die schon mal sehr gut ankam, war es soweit. Wollten wir es nach 7 jähriger Abstinenz mal wieder wissen und fuhren nach Konstanz zu den Landesmeisterschaften im Fahnenschwingen. Fr. 14.09.2007 Wir hatten uns um 16.00 Uhr an der Malihalle bei schönstem Herbstwetter zur gemeinsamen Abfahrt getroffen. Und nach dem dann schließlich jeder sein Kopfkissen eingepackt und sein Auto abgeschlossen hatte, ging die Reise, für viele ins Ungewisse, los. Nach der Seeüberfahrt mit `m "Schiffle" checkten wir im Massenquartier in der Wessenberg-Schule. Anschließend ging es zur nur wenige Meter entfernten Schänzle-Halle in der das ganze Programm stattfand. Erstmal aßen und tranken wir in geselliger Runde bei "Günni von nebenan" wo wir uns auch gleich wohl fühlten.. Da war Kon , äh die Welt, noch in Ordnung. Nun begann die Eröffnungsfeier die wir in geschlossener Gruppe bewunderten - ich meinte über die wir uns komplett wunderten. Nach dem wir anschließend wieder bei "Günni von Nebenan" ausgetrunken und das Gesehene verarbeitet hatten, wollten wir das Kostanzer Nachtleben kennen lernen. Viel Leben hatten wir dann nicht gefunden, so ging der Nachtspaziergang am Rhein nach einer Stärkung zurück zur Ruhestätte, wo wir unsere eigene Hockete veranstalteten. Sa. 15.09.07 Man frühstückte, schaute den Einzelschwingern zu und staunte über die gezeigten Ergebnisse. Schließlich kamen zwei unserer Leute, dr Dui und der Michel an die Reihe. Wirklich Klasse, was die beiden zeigten. Mal was anderes als die Konkurrenz. Das wurde dann auch zum Problem. Nachdem die Jury ihre heiße und harte Diskussionen beendet hatten, wurden sie wegen der Schwingtechnik die aus unseren andersartigen Fahnen resultiert, zum Schlusslicht abgestempelt. Die zwei erfahrenen Schwinger, der Eine mehr als der Andere, die Wissen, was sie können, hat das zum Glück nicht weiter aus der Bahn gebracht. Sie bekamen von uns und den inzwischen schon angereisten Fans den tosenden Applaus und die Begeisterung, die sie verdient hatten. Sie lockerten nämlich die ein wenig eintönige Schwingerei schon durch die Uniform, aber besonders durch ihr Schwingen auf. Schließlich ging man wieder zu, ihr wisst ja schon, gratulierte und hielt sich an unser Motto, "da Günni'ch mir mal eins" . Dann war es endlich soweit, die gesamte Gruppe war nun gefragt. Denn es stand das "Fahnenschwingen im Gehen" auf dem Programm. Unsere Fans fanden`s geil und das Publikum fand unsere Marschformation, die von unseren Trommlern einwandfrei begleitet wurde, eine sehr gelungene Darbietung. Und das trotz der gefallenen Fahnen, die bei Würfen des höchsten Schwierigkeitsgrades zu Boden gingen. Dass der Ausrichter, bei dem wir im Vorfeld extra nachgehakt hatten, die Regeln anders interpretierte als die Wettkampfrichter, sorgte wieder für reichlich Gesprächstoff und Unruhe. Schließlich reichte es doch zum Pokal aber eben nicht zu unserem vorgenommenem Ziel. Unseren Gruppenzusammenhalt und unsere gute Laune, die wir bis dahin hatten, ließen wir uns aber trotzdem nicht nehmen. Nach kurzem Schock und langen Diskussionen feierten wir ein unvergessliches Fest. Mit Krawall und Remmidemmi!!! Wir tanzten auf den Tischen, doch diese war'n beschissen, (nichts passiert), dann mussten wir uns erfrischen bei Günni an der Hausbar und durch's Megafon schrie's immer lauter Yippie Yippie Yeah Yippie Yeah Krawall und Remmidemmi!!! So. 16.09.07 Nach einem etwas hektischen Morgen machten sich unsere zwei Synchrongruppen bereit. Eine davon eine reine Trommlergruppe, die auch seit Wochen sehr ehrgeizig trainierten. Inzwischen waren auch noch reichlich Fans eingetroffen. Teils ehemalige Fahnenschwinger, denen wir für die Unterstützung auch mehr als dankbar sind. Die Trommler legten eine sehr gute Leistung hin nachdem nach einem kleinem Mutschlückchen schon das Wort Disqualifikation im Raum Stand. Mit einem Perfekt synchron geworfenen Dobach" der für Zwischenjubel sorgte, wurden sie auch mit einer guten Wertung von der Jury honoriert und von den Fans gefeiert. Die zweite Synchrongruppe, die nun unter noch höherem Druck stand war sichtlich nervös. Dann war es soweit. Die Musik begann und auf der Tribüne herrschte angespannte Ruhe. Nach dem der Abschlusswurf geworfen war, sprangen die Fans auf. Nach geraumer Zeit drehten die Punktrichter ihre Punktetafeln. Nach langem Bangen war schließlich klar, es reichte für den Pokal. Unser Akrobatik -Auftritt verlief auch sehr gut. Das Publikum, unter dem sich auch der Konstanzer OB und weitere Lokalprominenz befand, war von unserem Auftritt auch sehr angetan. Die Jury allerdings muss irgend etwas vermisst haben, da die Punktezahl mit dem Beifall der Zuschauer nicht im geringsten zusammen passte. Da wir aber seit eh und je für's Publikum auftreten und es ja wenigstens noch zum vierten Platz reichte, war das ausreichend Genugtuung für uns. Von dem Heidelsheimern, die eine super Show zeigten und auch nur hinter den Konstanzern auf Platz 2 landeten, bekamen wir auch ein sehr gutes Feedback . Mit den Heidelsheimern hatten wir während des ganzen Wochenendes sehr viel Spaß und werden hoffentlich auch weiterhin mit ihnen in gutem Kontakt bleiben. Vielleicht ergibt sich daraus ja auch mal das eine oder andere Event. Und das End von der Geschicht gibt es nicht. Das war erst der Anfang. Vorbereitungen für das Herbstmärchen 2008, Deutsche Meisterschaft in Norddeutschland, laufen schon. Allen Beteiligten, den Nachtschwärmern, und vor allem den Fans noch ein großes D A N K E S C H Ö N Kommentar -TBT- | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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